SM – Block 1

Modulplan_Strategic_Management_HS15_16

Vorbereitung

Lernziele

  • Ich kann die begrifflichen Ursprünge des strategischen Managements (SM) benennen.
  • Ich kann verschiedene Strategieverständnisse veranschaulichen.
  • Ich kann Modelle wiedergeben, um zu erklären, wie sich Strategien in Unternehmen formieren.
  • Ich kann die wichtigsten Dimensionen zur prozessualen Gestaltung einer strategischen Initiative auf mein Unternehmen anwenden.

Entwicklung des strategischen Managements (S.7)

Stichworte aus dem Buch “Strategic Management” von Günther Müller-Stewens und Christoph Lechner

Historische Skizze

  • Theory of the Growth of the Firm
  • “It is the heterogeneity, and not the homogeneity, of the productive Services available or potentially available from its resources that gives each firm its unique character.”
  • Structure follows Strategy.
  • Formulierung und Implementierung
  • SWOT-Analyse
  • Produkt-Markt-Matrix
  • Prozess und Inhalt
  • Market-based View
  • Transaktionskostentheorie
  • Strategic Change & Renewal
  • Resource-based View
  • Dynamic Capability View (ab 21. Jahrhundert)

Charakteristika des Strategischen Managements (S.14)

Vier zentrale Fragestellungen
  • Wie verhalten sich Unternehmen?
  • Was ist der Mehrwert, den eine Zentrale (Corporate Center) in einer diversifizierten Unternehmung generieren kann?
  • Warum unterscheiden sich Unternehmen voneinander?
  • Was bestimmt Erfolg oder Scheitern im internationalen Wettbewerb?
Forschungsströme
  • Industriestruktur: Analyse & Evolution
  • Geschäftsstrategie (einer strategischen Geschäftseinheit)
  • Unternehmensstrategie (Konzern, Unternehmensgruppe)
  • Kooperative Strategien (Allianzen & Netzwerke)
  • Corporate Governance & Führung
  • Organisation: Design & Wandel
  • Internationalisierung & Globalisierung
  • Wissensmanagement: Lernen, Technologie & Innovation
  • Strategisches Denken: Entscheidungen und der Strategieprozess
  • Unternehmertum: Ir
  • Interdependenzen zwischen Unternehmen, Regulatoren, NGOs und der Gesellschaft (Stakeholder)
Was ist das Strategische Management?
  • Strategie als Position
  • Strategie als Performance-orientiertes Handeln
  • Strategie als Streben nach Einzigartigkeit
  • Strategie als Anpassungsprozess
  • Strategie als Management von Initiativen
  • Strategie als Allokation von Ressourcen

Im Strategischen Management geht es somit um die Realisierung einer angestrebten Leistung für die Anspruchsgruppen eines Unternehmens; dies kann erreicht werden durch geplante und emergente Initiativen sowie den Einsatz von Ressourcen, die zu einer einzigartigen Positionierung und nachhaltigen Wettbewerbsvorteilen verhelfen.

Herausforderungen und Konsequenzen
  • Unsicherheit und Dynamik
  • Komplexität
  • Mehrdeutigkeiten und Eigeninteressen
  • muddling through > Durchwursteln
  • Geplante Evolution als Mittelweg zwischen Durchwursteln und Totalplanung

Der General Management Navigator (GMN)

Aufbau, zugrunde liegende Leitdifferenzen und Verwendungsmöglichkeiten des GMN.

Einleitung

Anspruchsgruppen (Stakeholder) prägen die relevante Aussenwelt eines Unternehmens.

unternehmen-umwelt-verhältnis

Aufbau und Felder des GMN

Der_General_Management_Navigator

 

  1. Initiierung: Strategieprozesse lancieren
  2. Positionierung: Das Verhältnis zu den Anspruchsgruppen bestimmen
  3. Wertschöpfung: Das Geschäftsmodell gestalten
  4. Veränderung: Das Unternehmen erneuern
  5. Performance-Messung: Fortschrittsbeobachtung und Feedback
  6. Die zentralen Fragestellungen des GMN